PS5: Teraflops sagen nichts aus, wenn sie nicht genutzt werden

Und noch einmal gibt es Statements zu den technischen Spezifikationen der PS5 und Xbox Series X, wobei letzteres auf dem Papier besser ausgestattet ist. Alleine die Zahlen seien aber unerheblich, wie verschiedene Entwickler jetzt noch einmal anmerken.

Es ist ja nicht so, das die neuen Konsolen auf den Markt kommen und mit dem ersten Spiel auf voller Last fahren. Das wird vermutlich Jahre dauern, bis die Entwickler sämtliche Tricks und Kniffe kennen, um alles aus ihnen herauszuholen.

Entscheidend in der nächsten Generation sind nach Einschätzung der Entwickler die CPU und die SSD, über die sich die nächste Generation definieren wird. Das ist es, was man laut dem The Verge Redakteur Tom Warren auch immer wieder hört. Beides wird dazu beitragen, um höhere Standards wie 60fps zu erreichen und auf Augenhöhe mit dem PC zu kommen.

Laut dem Technical Director Marc-André Jutras bei Gradle Games scheint man indes schon fast genervt von diesen Diskussionen zu sein. Die Frage sei, wie man diese Teraflops verwendet, denn selbst wenn eine Hardware doppelt so viele aufweist, macht es keinen Unterschied, wenn man nur die Hälfte davon nutzt. Entscheidend sind andere Dinge, wie neuronale Netzwerke, dedizierte Physikkerne, Audiospezifische Dinge usw. Da braucht man noch gar nicht mit Ray-Tracing anfangen.

Sich an die Angaben der Teraflops zu hängen, sei zu einfach gedacht und geradezu laienhaft. Entscheidend ist, was die Entwickler daraus machen, und hier sieht man weiterhin beide Konsolen gleich auf, mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.