PSVR 2.0 – Patent zeigt innovativen Ansatz beim Headset

Sony macht noch immer ein Geheimnis darum, wie das finale PlayStation VR 2.0 Headset einmal aussehen wird oder welche Features es mit sich bringt. Einen potenziellen weiteren Ansatz verrät ein „aktuelles“ Patent.

Sollte das Patent tatsächlich umgesetzt werden, könnte das Headset über ein zweites Display an der Front-Außenseite verfügen. Die Idee gibt es offenbar schon seit 2018, das Patent dazu wurde jetzt allerdings noch einmal aktualisiert.

Dazu werden zwei Anwendungsbeispiele beschrieben, einmal die Möglichkeit, dass außenstehende User sehen können, was der VR-Spieler gerade sieht, sowie als zweite Möglichkeit den Gesichtsausdruck des VR-Spielers zu reproduzieren. Dazu werden mittels Inside-Camera die Gesichtszüge des VR-Spielers gescannt und auf den Außen-Screen übertragen.

psvr 2 patent

Fraglich ist, ob dieses Patent tatsächlich umgesetzt wird, denn eine Two-Screen Lösung dürfte nicht unerheblich teurer werden. Unterhaltsam wäre sicherlich ein reduziertes Display in LED-Form, welches den Gesichtsausdruck des Spielers in Pixelform oder ähnliches zeigt.

Mit der Inside-Tracking-Cam kann man hingegen schon rechnen, die wohl dazu verwendet wird, um mittels Foveated Rendering das Rendern von Inhalten zu fokussieren. Dies bedeutet, dass nicht sichtbare Inhalte außerhalb des Point-Of-Interest zum Beispiel in den Details reduziert werden, was unter anderem Rechenleistung einspart.

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Beim kürzlichen PSVR 2.0 Leak war jedenfalls nicht die Rede von einem zweiten Display, dafür von einem äußerst starken Main-OLED-Screen, der noch einmal den Screen von Oculus Quest 2 toppt, inkl. einer Auflösung von 2000×2040 Pixel pro Auge, plus Flexible Scaling Resolution, Foveated Rendering und Eye-Tracking. 

Die vollständige Vorstellung von PlayStation VR 2.0 ist Berichten zufolge für Anfang 2022 geplant, mit einem Launch später im kommenden Jahr.

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