Resident Evil Village weniger gruselig als RE7, da es die Spieler verängstigt

Der Gruselfaktor in Resident Evil Village wurde im Vergleich zu Resident Evil 7 zurückgefahren, wie Capcom jetzt kurz vor dem Release verrät. Grund ist der, dass es zu viele Spieler verängstigt habe.

In einem Interview (via) mit Producer Tsuyoshi Kanda sagt dieser, dass man stets die Balance aus Grusel und unterhaltsamer Erfahrung wahren muss. Basierend auf dem Feedback von Resident Evil 7 habe man daher beschlossen, die Spannungskurve in Resident Evil Village abzuflachen. Zwar sei es ein Kompliment, wenn Spieler sagen, dass ein Spiel wirklich gruselig ist, was letztendlich auch angestrebt wurde, dennoch soll Resident Evil auch etwas sein, das man genießen kann.

„Für Resident Evil Village haben wir einen ganz anderen Ansatz gewählt, mit der Offenheit des Dorfes und den Spielern, die nicht wissen, was hinter den Bäumen lauern könnte“, sagte Kanda. „Diese Momente der Ruhe dienen als Puffer, um sicherzustellen, dass die Menschen nicht völlig desensibilisiert für den Horror sind.“

Als Beispiel nennt man außerdem die bekannten Safe Rooms, wo man auch mal tief durchatmen kann und auch weiß, dass es dort sicher ist. Ein Spiel immer nur gruseliger zu machen, sei laut Kanda nicht das optimale Ziel.

„Wenn wir ein neues Resident Evil-Spiel entwickeln, ist es nicht immer unser Ziel, es beängstigender als den vorherigen Titel zu machen, sondern ein Gleichgewicht zu finden, um den Spielern eine beängstigende, aber unterhaltsame Erfahrung zu bieten.“

Ein wenig schade, dass man zunehmend nur dem Massenmarkt hinterher rennt, anstatt auch mal zu sagen, das ist unser Spiel: mögt es so oder gar nicht.

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