Silent Hill-Creator spricht erneut über sein neues Horrorspiel

Bei Sony Japan gab es zuletzt einige Verwerfungen, nachdem dem Führungsriege vor einiger Zeit umgebaut und das Japan Studio aufgelöst wurde. Daraus entstand unter anderem Bokeh Game Studio unter der Führung des Silent Hill-Creator Keiichiro Toyama, der nun an einem neuen Horrorspiel arbeitet.

In einem aktuellen Behind-the-Scenes Video spricht dieser über sein neues Projekt, worauf man sich dabei freuen kann und warum er Sony verlassen hat.

Third-Person Horror mit Entscheidungen

So steht schon jetzt fest, dass man ein Horrorspiel anstrebt, das aus der Third-Person gespielt wird. Die Story an sich soll stark durch Entscheidungen der Spieler gelenkt werden, mit dem Ziel, den Verstand der Spieler zu verwirren und durcheinander zu bringen. Generell liegt der Fokus stark auf der Story und den Charakteren.

Zuvor hieß es hierzu:

„Die Ansicht, die ich von Horror habe, ist, dass der Alltag erschüttert wird und normale Menschen in irrationale Situationen getrieben werden. Sie sind emotional am Rande, während sie sich mit Action oder Drama beschäftigen. Das hat mich beeinflusst und ich denke, das wird sich in meinem nächsten Spiel zeigen. “

Natürlich wird es viele Monster und Kreaturen geben, wobei hier wieder ein außergewöhnliches Design zu erwarten ist, wenn man einmal auf Silent Hill zurückblickt. Insofern wird auch die Action nicht zu kurz kommen.

Über den Weggang bei Sony

Auch über seine Zeit und den Weggang bei Sony sprach man noch einmal kurz, was wohl direkt mit dem Umbau der Führungsetage zusammenhing. So ist allgemein bekannt, dass der neue PlayStation Boss Jim Ryan für einige nicht so recht als neue Führungskraft passte und man lieber Shawn Layden weiter in dieser Position gesehen hätte. Kurz nach dem Wechsel verließ man Sony und gründete das Bokeh Game Studio.

Wann mit einem Release des neuen Projekts zu rechnen ist, steht allerdings noch in den Sternen. Die Full-Production könnte aber demnächst starten, sobald man wieder in den Büros zurück ist. Die meiste Arbeit daran wurde bisher via Remote durchgeführt.