Ubisoft nur noch Ramschware? Mögliche Übernahme soll „belächelt“ werden

By Mark Tomson 10 comments
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Gerade erst wurde bekannt, dass es für Publisher Ubisoft aus geschäftlicher Sicht nicht so gut lief, wie man es sich selbst vorgestellt hat. Neben einer weiteren Verschiebung von Skull and Bones sollen drei weitere Projekte eingestampft worden sein.

Inzwischen prophezeien Insider, dass dem Publisher eine düstere Zukunft bevorsteht und selbst eine potenzielle Übernahme immer schwieriger wird. Mögliche Interessenten sollen einen solchen Deal „belächelt“ haben, wobei nicht bekannt ist, wer als Käufer überhaupt in Frage kommt.

Als Übernahmeziel uninteressant?

Das behauptet der Insider Jeff Grubb, wonach Ubisoft bereits die Runde als verfügbares Übernahmeziel gemacht hat, inzwischen aber als „unhandlich“ gilt. Die einstige Stärke des französischen Publishers und Entwicklers lag einmal in der verteilten Entwicklungsstruktur. Das scheint man ihnen jetzt als Nachteil auszulegen.

„Ubisoft hat definitiv schon die Runde gemacht und Übernahmen und Fusionen mit anderen ähnlichen Unternehmen vorgeschlagen, aber es wurde meistens darüber gelacht. Sie sind einfach zu unhandlich. Seine Stärke war ihre verteilte Entwicklungsstruktur, aber das ist jetzt ein Albatros.“

Ubisoft verfügt weltweit über 40 Studios und tausende Mitarbeiter, was es für andere schwierig macht, einen solchen Koloss mit den derzeitigen Problemen bei sich einzugliedern. Denkbar wäre, dass sich Ubisoft nach und nach wieder verkleinert und somit entweder selbst bestehen kann oder attraktiver für Käufer wird.

Ubisoft Games
Ubisoft Games

Bei Square Enix kann man derzeit einen recht ähnlichen Prozess beobachten, die ihre westlichen Studios vollständig abgetreten haben und inzwischen als rein japanischer Entwickler und Publisher auftreten. Hier wird vermutet, dass sie sich für eine potenzielle Übernahme in Stellung bringen. Als wahrscheinlichster Käufer gilt in dem Fall Sony.

Natürlich hofft man, dass sich Ubisoft mit seiner geplanten Strategie selbst auffangen kann und man möglichst auch keine Mitarbeiter entlassen muss. Zunächst sollen aber auch keine neuen Leute mehr eingestellt werden, wie es ebenfalls heute hieß. Zukünftig sollen außerdem die Kernmarken im Mittelpunkt stehen, einschließlich Assassin’s Creed, Splinter Cell, Ghost Recon oder Rainbow Six.

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