Warner Bros. – Abo-Services werden konventionelle Spiele-Käufe nie ersetzen

In letzter Zeit versuchen sich immer mehr Publisher an einem eigenen Abo-Service, so zuletzt auch Ubisoft, die zumindest auf dem PC ihren UPlay Plus Service anbieten werden. Daneben gibt es bereits den Xbox Game Pass, EA Access und PlayStation Now, um nur einige im Gaming-Bereich zu nennen.

Dass diese Art von Geschäftsmodell den konventionellen Spiele-Kauf einmal ersetzen wird, damit rechnet man jedoch nicht, wie Publisher Warner Bros. glaubt. Spieler werden auch weiterhin bereit sein, für Premium-Spiele-Erfahrungen entsprechende Preise zu zahlen. Gleichzeitig betont Warner Bros., dass Abo-Services nicht zwingend auch immer mit Streaming-Technologien zusammengeworfen werden müssen oder automatisch Abonnenten bringen würde, auch wenn das in den anderen Medienformen so sei.

„Unsere Beobachtung ist, dass oft geschrieben steht, dass Streaming automatisch Abonnement bringt, weil dies in anderen Medienformen oder anderen Formen von Inhalten passiert ist,“ sagte Warner Bros. Interactive Entertainment President David Haddad. „Ich denke, es sind eigentlich zwei verschiedene Themen. Ich glaube nicht, dass es automatisch zusammengehört. Ich denke auch, wir haben bewiesen, dass ein Transaktionsgeschäft, wie wir es nennen, einen Premium-Preis für ein Erlebnis bietet, für das Gamer 30, 40, 100 Stunden spielen können – und für das sie einen Premium-Preis zahlen. Das ist großartig für uns. Wir haben eine Geschichte dieses Transaktionsgeschäfts.“

Für Warner Bros. sieht man darin eher zusätzliche Chancen, wie man das Gaming zu noch mehr Leuten und auf noch mehr Bildschirme bringen kann. Das sei eine aufregende Sache für den Publisher.

Auf der anderen stellt sich auch die Frage, wie viele Abo-Services kann / möchte sich ein Spieler pro Monat leisten, wenn man jetzt noch das gesamte Film- und Serienangebot dazu zählt. Ein sicherlich nicht unerheblicher Faktor, der damit immer mehr in den Mittelpunkt rückt.