PS5 SSD-Zusatzspeicher – Meckern auf hohem Niveau & hitzige Debatten

Da macht Sony endlich mal einen richtigen Schritt mit der PS5 und schaltet in Kürze den SSD-Zusatzspeicher frei, der obendrein äußert flexibel daher kommt, da sehen sich einige User offenbar nicht mal mehr in der Lage, einen simplen Schraubenzieher zu halten.

Zugegeben, der Schritt mit der Speichererweiterung war längst überfällig, denn so langsam wird es nach gut 8 Monaten etwas knapp auf der PS5, ohne ständig was löschen zu müssen. Die leichte Unübersichtlichkeit bei der passenden Speicheranforderung mag auch erst einmal hinderlich klingen, zwei der größten Hersteller (Seagate / WD Black) haben ihre Kompatibilität allerdings umgehend bestätigt, darunter sogar eine der derzeit günstigsten Lösungen. Das Problem, den passenden Speicher zu finden, wäre damit aus der Welt geschafft.

Dennoch sehen sich einige User offenbar nicht in der Lage, ihre PS5 mal kurz auf links zu drehen, den Deckel abzunehmen und den Schraubenzieher anzusetzen. Denn mehr ist es nicht und viel weniger war es zu PS4 Zeiten auch nicht.

Aber meckern macht halt mehr Spaß! Kennen wir ja auch! 😁

Xbox Lösung wirklich User-freundlicher?

In den Kommentaren liest man immer wieder, wie User-freundlich die Microsoft-Lösung ist. Das mag zwar stimmen, in dem man den Speicher via Plug & Play einfach nur auf der Rückseite der Xbox Series X einsteckt, das war es aber auch schon. Ansonsten wird man mit der einzig dort verfügbaren Lösung mit über 200 EUR zu Kasse gebeten und hat dann auch noch technisch unterlegenden Speicher zu laufen – Optionen keine vorhanden. Ist das wirklich User-freundlicher oder doch eher ein weiterer Konsolen-War im Kleinen?

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Sony auf lange Sicht besser aufgestellt

Auf lange Sicht wird die Lösung von Sony wohl die eindeutig bessere sein, da mit ihrem Ansatz erstens deutlich mehr Wettbewerb herrscht, und zweitens die Preise zunehmend fallen werden. Schon jetzt bekommt man den von den meisten Spielern favorisierten 1TB Sweetspot für ca. 160 EUR. Das ist ein völlig marktüblicher und absolut fairer Preis für diese Art von Technologie. Von „gesalzen“ kann jedenfalls kaum die Rede sein, und dass schon jetzt jemand das Maximum von 4TB (ca. 1000 EUR) benötigt, dürfte zur absoluten Ausnahme werden.

Wie anfangs angedeutet, ist der Einbau des Zusatzspeichers nun auch wahrlich kein Hexenwerk, auch wenn man ganze zwei Schrauben dazu lösen muss. Auch die Montage eines Heatsink sollte jeder hinbekommen, der schon mal ein Ü-Ei zusammengebastelt hat. Klar, eine Plug & Play-Lösung klingt zwar bequemer, aber möchte man bei solch standardisierten Dingen wirklich auf eine lizenzierte Lösung angewiesen sein? Wohl kaum!

ps5 ssd einbaunen

Wir finden, etwas spät dran, aber der richtige Weg, den Sony hier geht. Wer nun noch überlegt, welcher Speicher es sein soll, wir haben uns für den WD Black SN850 und den dazu passende Heatsink von BeQuiet entschieden. Kosten: 155.94 EUR und 10 Minuten Zeitaufwand. Passt wie dafür gemacht. Weitere Optionen haben wir unter diesem Link zusammengefasst.

ps5 ssd heatsink
© @Stuka

Und für alle anderen gilt, weniger Meckern auf hohem Niveau, sondern lieber machen, wie es so schön heißt.

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