Skull and Bones: Licht und Schatten im Technik-Test

By Mark Tomson Add a Comment
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Ubisofts Skull and Bones ist so ein Titel, der wie kaum ein anderer in diesen Tagen hitzig diskutiert wird. Inzwischen ist klar, dass nicht alle Erwartungen damit erfüllt werden konnten, viele Spieler haben trotzdem ihren Spaß damit.

Das liegt unter anderem daran, dass Skull and Bones aus technischer Sicht ziemlich rund läuft, trotz der riesigen Spielwelt, den zahlreichen Aktivitäten und Interaktionen und der ständigen Online-Anbindung. Das muss man Ubisoft Singapur wirklich lassen, dass sie in diesem Punkt ihre Arbeit gemacht haben.

Skull and Bones Performance kann überzeugen …

Dies bescheinigen auch die ersten Technik-Tests zu Skull and Bones, die sich das Piratenabenteuer etwas genauer angeschaut haben. Es ist noch lange nicht alles perfekt und es gibt einige Punkte, die einem Current-Gen Titel einfach nicht gerecht werden oder gar seltsam erscheinen.

In einer Analyse von Digital Foundry kommt man zu dem Schluss, dass die Performance insgesamt auf allen Konsolen sehr gut läuft und es nur minimale Einbußen gibt, die kaum erwähnenswert sind.

„Letztendlich handelt es sich hierbei um geringfügige Probleme und der Großteil des Gameplays läuft reibungslos.“

Positiv erwähnt werden außerdem volumetrische Wolkendarstellung, die schon in verschiedenen Assassin’s Creed-Titeln beeindruckt haben, ebenso die Darstellung der gigantischen Wassermassendarstellung.

… es gibt aber auch Probleme

Es gibt allerdings auch Probleme, die eindeutig auf die lange Entwicklungszeit zurückzuführen sind. Im Grunde ist Skull and Bones aus technischer Sicht ein Last-Gen Titel. Das fängt bei den seltsamen und steifen Animationen an, fällt bei der unzureichenden Beleuchtungstechnik auf, und endet in dem Mix aus High- und LowRes-Texturen, die das Spiel im Gesamten „altbacken“ aussehen lassen, wie in unserem Review ebenfalls angemerkt.

„Verheerender ist die ungleichmäßige Qualität der Texturen und Geometrie in Skull and Bones – eine Mischung aus hochwertigen und minderwertigen Texturen, die man in Black Flag einfach nicht sieht. Es gibt auch Fehler in diesem Zusammenhang, da es den Anschein hat, dass einige höherwertige Texturen einfach überhaupt nicht geladen werden.“

Im Ergebnis und unter Berücksichtigung heutiger Standards kommt man bei Digital Foundry zu dem Schluss, dass Skull and Bones „kein erfreuliches Ergebnis“ abliefert, schon gar nicht unter Berücksichtigung der langen Entwicklungszeit und der Ressourcen, die hier hineingeflossen sind.

Dennoch empfiehlt man jedem, sich selbst ein Bild von Skull and Bones zu machen. Für PlayStation Plus-User ist eine achtstündige Trial-Version verfügbar.


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