Sony bricht eigene Regel & verkauft mehr als eine PS5 pro Kunde

Während die Liefersituation der PS5 weltweit weiterhin angespannt ist, pocht Sony im Grunde darauf, an jeden Kunden nur eine Konsole zu verkaufen. Man selbst hält sich inzwischen aber nicht mehr an diese Regel.

Dass man das bei so vielen Vertriebspartnern und unterschiedlichen PS5 Bundle nicht immer kontrollieren kann, ist sicherlich jedem klar. Daher hatte man auch das PlayStation Direct Programm vergangenes Jahr ins Leben gerufen, um die Verteilung der PS5 pro Kunde besser zu gewährleisten.

Wie User allerdings berichten, haben sie in diesen Tagen schon ihre zweite Einladung von PlayStation Direct erhalten, während andere noch immer und ungeduldig auf die erste Einladung warten. Ein Einzelfall scheint das zudem nicht zu sein.

Das dürfte den Frust über die ganze Situation weiter befeuern, was aber einmal mehr zeigt, dass sich der Markt nicht über solche Vorgaben und Regeln kontrollieren lässt.

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Was nun jeder mit dieser zweiten Einladung macht, ist natürlich ihm überlassen, wobei der Weiterverkauf der PS5 noch immer sehr attraktiv ist. Hier ist immer noch ein Aufschlag von 150 bis 200 EUR pro Konsole drin, nur um endlich an die begehrte Hardware zu kommen.

Der PlayStation Direct Store startet im nächsten Jahr auch hierzulande. Bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bis dahin weiter entspannt. Immerhin plant man, ab 2022 einen neuen Verkaufsrekord mit über 22 Millionen PS5 Konsolen pro Jahr aufzustellen. Ob das gelingt, wird allerdings stark von der Produktionssituation abhängen. Hier gehen Branchenvertreter davon aus, dass diese noch auf Jahre angespannt bleiben wird.

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