Stillstand bei CD Projekt – Hack legt wohl ganzes Studio lahm

Die Verschiebung des jüngsten Update 1.2 für Cyberpunk 2077 hörte sich gestern noch recht harmlos an, die Hintergründe scheinen aber doch gravierender zu sein als angenommen. So soll das komplette Studio derzeit lahmgelegt sein.

Zwar hatte CD Projekt eingeräumt, dass sich das aktuelle Update aufgrund des Hacks verzögert, wie Bloomberg berichtet, geht beim dem Entwickler derzeit aber gar nichts mehr und die Arbeit sei seit zwei Wochen nahezu zum Erliegen gekommen.

Ein „Albtraum“ Szenario

So müssen viele Entwickler bei CD Projekt noch immer von Zuhause aus arbeiten, jedoch sei der Zugriff auf die VPN-Server nicht möglich, die von dem Hack betroffen waren. Damit stehen auch benötigte Entwicklungstools und Ressourcen nicht zur Verfügung. Zudem müssen die Mitarbeiter ihre Laptops und Rechner einschicken, um diese auf Schwachstellen und Schadsoftware überprüfen zu lassen. Die ganze Situation wird derzeit als „Albtraum“ beschrieben.

Dabei geht es nicht nur um die gestohlenen Quellcodes der Spiele, auch persönliche Daten der Mitarbeiter, wie Pässe etc. wurden wohl entwendet. Insgesamt also ein absolutes Horror-Szenario für CD Projekt und die Mitarbeiter, das ihnen wohl noch lange nachhängen wird. Besonders jetzt, wo das Studio besonders kritisch unter Beobachtung steht.

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Was aus den gestohlenen Quellcodes der Spiele geworden ist, ist nicht bekannt. Zuletzt hieß es, dass diese von einem unbekannten Käufer ersteigert wurden, aber nicht weiter veräußert werden dürfen. Vermutet wird, dass CD Projekt diese selbst anonym gekauft hat. Das ändert natürlich nichts an der offenbar momentan ungünstigen Situation des Studios selbst.

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