The Last of Us: Part II – Interne Dokumente zeigen, was Microsoft von dem Spiel denkt

Naughty Dogs The Last of Us: Part II gilt als Meisterwerk der PS4 Generation, das von allen Seiten mit Lob und Auszeichnungen überschüttet wurde. Doch wie denkt die Konkurrenz bei Microsoft über das Spiel, die einen solchen Erfolg auch gerne für sich hätten?

Das zeigen jetzt erstmals interne Dokumente, die durch den Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games durchgesickert sind. Darin finden sich auch eine Art Reviews, wie man sie in jedem Gaming-Magazin findet, und die vom Xbox Portfolio Team geschrieben wurden.

Gun-Combat-System wird stark kritisiert

Allgemein wird das Spiel auch vom Xbox Team sehr gut aufgenommen, aber natürlich hat man auch etwas genauer hin geschaut, um das eine Haar in der Suppe zu finden. So wird hier unter anderem das Gun-Combat-System bemängelt, die Naughty Dog hier geradezu eine „Unfähigkeit“ bescheinigen, und zwar in all ihren Spielen.

„Naughty Dog scheint in keinem ihrer Spiele ein anständiges Gun-Combat-System zu haben, und dies ist keine Ausnahme. Zum Glück passt es zum Thema des Spiels und ermutigt den Spieler dazu, vorrangig Stealth einzusetzen.“

Weiter heißt es darin, dass eben nicht jedes Entwicklerteam das Talent oder das Geld hat, um ein Spiel zu produzieren, das sich in allen Aspekten gegenseitig stützt. Auch wenn The Last of Us: Part II aus visueller Sicht beeindruckt, zeige es deutliche Schwächen im Gameplay. Wie man zu einer solch harten Aussage kommt, kann jedoch nur spekuliert werden – zumal man einräumt, dass das Survial-Adventure die Messlatte sichtlich erheblich nach oben gelegt hat und die Erwartungen an die aktuelle Generation (PS5 / Xbox Series) steigern konnte.

RELATED //  The Last of Us: Part 3 nicht in Entwicklung, es gibt aber eine Story

In Sachen Storytelling, Charakter-Performance und der allgemeinen Präsentation zeigt sich aber auch das Microsoft Team sehr beeindruckt von The Last of Us: Part II, die bekanntermaßen schon versucht haben, etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen – bisher jedoch wenig erfolgreich.