Quantic Dream CEO: Beleuchtung wird in Zukunft wichtiger als Auflösung

Entwicklerstudio Quantic Dream steht spätestens seit Heavy Rain für Spiele mit realistisch anmutender Grafik. Detroit: Become Human hat diesbezüglich neue Maßstäbe gesetzt – mittlerweile nähern sich die Entwickler damit dem Punkt, an dem das Uncanny Valley endgültig durchschritten ist. Wie die Spiele der nächsten Konsolengeneration aussehen werden, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nur mutmaßen, aber die PlayStation 5 dürfte einen bisher nie dagewesenen Grad an Realismus ermöglichen.

In einem Aspekt wird der Entwicklungsschritt zwischen der aktuellen und der nächsten Konsolengeneration allerdings etwas geringer ausfallen: Die PS5 dürfte (auch wenn sie 8K unterstützen soll) die Spiele hauptsächlich in nativen 4K wiedergeben. Das schafft die PS4 Pro bisweilen auch, wenn auch eher selten. Quantic Dreams CEO David Cage sieht das größte Potenzial für realistischere Grafik aber nicht in einer höheren Auflösung – nach seiner Einschätzung spiele stattdessen authentische Beleuchtung in Zukunft eine größere Rolle. Vor allem in Raytracing-Technologie hat er Hoffnung: Die verbesserten Reflexionen, Lichter und Schatten machen seiner Meinung nach einen großen Unterschied. Früher seien die Entwickler auf mehr Polygone aus gewesen, dann auf bessere Texturen und Shader – mittlerweile sei aber Licht der neue Maßstab, sagt Cage.

Aktuellen Meldungen zufolge dürften Cage und sein Team derzeit an einem Action-Adventure arbeiten. Diesmal allerdings ohne die exklusive Partnerschaft mit Sony.