Days Gone Remastered: Trotz Kritik verbucht die Neuauflage schon jetzt einen Erfolg

Trotz Fan-Kritik klettert Days Gone Remastered in den PS5-Vorbestellcharts nach oben – ein Zeichen dafür, dass die Community mehr will: ein echtes Sequel!

Niklas Bender
Freelancer und Editor-in-Chief bei PlayFront.de seit 2022. Liebe die PS5, zocke quer durch alle Genres und eine Schwäche für humorvolle Texte – Sarkasmus inklusive.
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Man sollte meinen, ein Spiel, das bei seiner Ankündigung für mehr Frust als Freude sorgte, hätte einen schweren Stand in den Verkaufscharts. Doch „Days Gone Remastered“ beweist das Gegenteil: Trotz lauter Proteste seitens der Community und anhaltender Diskussionen um Sonys fragwürdige Remaster-Strategie, klettert das Spiel in den Vorbestellcharts des PlayStation Stores kontinuierlich nach oben.

Days Gone Remastered stürmt die Charts

Aktuell rangiert das überarbeitete Open-World-Abenteuer in den Charts auf Platz 8 – und das inmitten von Schwergewichten wie „Elden Ring: Nightreign“ oder „Lost Soul Aside“. Erstaunlicherweise liegt es sogar über dem heiß erwarteten „Metal Gear Solid Delta: Snake Eater“. Das wirft die Frage auf: Ist die Entrüstung der Fans wirklich so groß, oder spricht der Erfolg des Remasters eine ganz andere Sprache?

Ein Hauptgrund für den Höhenflug dürfte das vergleichsweise günstige Upgrade sein: Besitzer des Originals können für gerade einmal zehn Euro auf die PS5-Version umsteigen – vorausgesetzt, sie haben eine digitale Kopie. Disc-Besitzer schauen in die Röhre und müssen bis zum Release am 25. April warten, um das Upgrade überhaupt erst erwerben zu können. Wer das Spiel hingegen komplett neu kaufen muss, zahlt happige 49,99 Euro.

Das Interesse ist da, nun ist Sony am Zuge

Trotz aller Kontroversen zeigt sich hier eines ganz deutlich: Es gibt einen Markt für „Days Gone“. Und nicht nur das – es gibt eine loyale Fanbase, die sich trotz allem noch immer ein Sequel wünscht. Schließlich wurde das Originalspiel von Kritikern einst als mittelmäßig abgetan, erfreute sich aber über die Jahre hinweg wachsender Beliebtheit. Der Erfolg des Remasters könnte also auch als Denkzettel an Sony verstanden werden: Die Spieler wollen mehr. Eine Fortsetzung. Eine echte zweite Chance für Deacon St. John und die postapokalyptische Welt von „Days Gone“.

Ob dieser Wunsch bei den Verantwortlichen von Sony Gehör findet, bleibt abzuwarten. Wenn sich selbst ein umstrittenes Remaster derart gut verkauft, sollte Sony vielleicht noch einmal über seine Strategie nachdenken. Vielleicht ist die Zukunft von „Days Gone“ doch nicht so tot, wie es viele befürchtet haben.

Noch erstaunlicher ist die plötzliche Funkstille von John Garvin, der sonst keine Gelegenheit ausließ, Sonys Ignoranz zu beklagen. Offenbar hat das Remaster sogar ihn sprachlos gemacht.

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