Rocksteady Studios hat das letzte Inhaltsupdate für „Suicide Squad: Kill the Justice League“ veröffentlicht und damit das Kapitel eines der umstrittensten Spiele der jüngeren Vergangenheit geschlossen. Mit Season 4, Episode 8 endet nicht nur die aktuelle Story, sondern auch die Ära des aktiven Supports für das Spiel – weniger als ein Jahr nach seiner Veröffentlichung.
Die Entscheidung, den Hauptsupport einzustellen, kommt nicht überraschend. Nach mehreren Verzögerungen und einem durchwachsenen Start wurde Suicide Squad von Kritikern verrissen und enttäuschte auch kommerziell. Der Verlust von 200 Millionen US-Dollar für Publisher Warner Bros. spricht Bände.
Offline-Modus als letzter Versuch
Spieler können nun jedoch aufatmen – zumindest teilweise. Das Update führt einen Offline-Modus ein, der die Hauptkampagne sowie sämtliche saisonalen Inhalte ohne Internetverbindung verfügbar macht. Das ist ein seltener Schritt für ein ursprünglich als Live-Service-Spiel konzipiertes Projekt, aber wohl auch ein Eingeständnis des Scheiterns.
„Alle Online-Funktionen bleiben weiterhin verfügbar, und die Spieler können ihre Abenteuer mit Freunden fortsetzen“, versicherte Rocksteady. Doch dieser Versuch, die Fans zu besänftigen, dürfte für viele zu spät kommen. Alle Informationen zum Offline-Mode hat der Entwickler unter diesem Link zusammengefasst.
[Spoiler] Chaos und Kontroversen
Das Finale des Spiels sorgt für mehr Stirnrunzeln als Befriedigung. Die Enthüllung, dass alle „gestorbenen“ Mitglieder der Justice League in Wahrheit nur Klone waren, wirkt wie eine hastig eingefügte Retcon, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet. Warum haben die „echten“ Helden nichts unternommen, während Brainiac das Chaos regierte? Warum wird Wonder Woman, die im Spiel von einem Klon-Superman getötet wurde, komplett ignoriert?
Die Zwischensequenz, ein simpler 2D-Motion-Comic, lässt keinen Zweifel daran, dass hier am Budget gespart wurde. Anstatt eines epischen Finales hinterlässt das Spiel ein Gefühl der Leere – passend zu seinem turbulenten Lebenszyklus.
Suicide Squad Kill the Justice League's live-service story has concluded with a 2D cut scene that has Harley Quinn explain the ending (probably due to budget cuts)
— Synth Potato🥔 (@SynthPotato) January 14, 2025
Arkham Batman is alive and well, the justice league that was killed were clones.pic.twitter.com/RP8aE13Qw9
Ein unrühmliches Erbe
Die Fans sind sich einig: Rocksteady hat mit Suicide Squad: Kill the Justice League einen klassischen Fehlgriff gelandet. Vom Desaster der frühen Leaks – etwa Batmans Tod – bis hin zur ungeschickten Umsetzung des Live-Service-Formats blieb kaum ein Fehler aus. Das Spiel reiht sich nun in die Liste der größten Gaming-Flops der letzten Jahre ein, ein schmerzlicher Kontrast zu den gefeierten Batman: Arkham-Spielen desselben Studios.
Für Rocksteady und Warner Bros. bleibt nur die Hoffnung, aus diesem Desaster zu lernen. Ob das nächste Projekt – Gerüchten zufolge ein Hogwarts Legacy Director’s Cut – eine Wiedergutmachung bringt, bleibt abzuwarten. Bis dahin bleibt Suicide Squad: Kill the Justice League ein abschreckendes Beispiel dafür, wie viel schiefgehen kann, wenn ein Spiel an seiner Zielgruppe vorbeientwickelt wird.




Was für ein non sence Ende da hätte man sich das komplette Spiel sparen können. Und so nebenbei wer die braniac Thematik erleben will in gut soll injustice 2 spielen lohnt sich allein schon von der story
der witzt ist ja, dass immer argumentiert wird, spiele würden teurer werden, die qualität erhöht etc..
an solchen spielen sieht man mal wieder, dass das ganze nur augenwischerei ist, was viele nicht begreifen. wir zahlen nicht mehr, weil es teuter und besser wird, wir zahlen mehr, weil die firmen einfach mehr profit wollen. weil die werbung zu den spielen teils so teuer wie die spiel selber ist, weil die influencer und presse extra events und geschenkeboxen erhalten etc… der normale spieler bekommt dann eine hülle mit einer disc oder einem download code und darf seine 80 euro + dlc, season pass, micropayment, battlepass etc zahlen für ein unfertiges, veraltetes, nicht zu Ende entwickeltes spiel zahlen.
zu ps3 zeiten, gab es weniger auflösung, die texturen waren nicht so knackig, die fps auf den konsolen meist bei 30… aber dafür gab es richige stories, spiele mit einem anfang und einem ende, man konnte spiele mehrmals spielen, man konnte vieles coop machen und hatte coole coop-modi gratis beim spiel dabei, die spiele haben einem auch visuell und atmosphärisch etwas geboten. man denke mal an F.E.A.R oder die alten batman spiele, enslaved, killzone 2+3, resistance, silent hill homecoming + downpour, die metro spiele, die alten assasins creeds mit geilen städten und überschaubar großen welten… jetzt wird alles aufgeblasen, erzählt nichts mehr von belangen und kostet 80Euro + alles was dazu kommt… dazu unfertig, belanglos, keine schönen stile mehr, keine fantasie
Inflation ist dir aber ein Begriff? Lebenshaltungskosten in anderen Ländern? Im Kern stimme ich zwar zu, schlechte Spiele/Stories bei besserer Technik. Aber einfach zu sagen: teuer weil Manager will mehr Geld, ist VIEL zu Simpel. Vor allem wenn man bedenkt, wie Viele ihre Jobs trotz besserer Spiele in den letzten Jahren verloren haben und wohl leider noch verlieren werden.