PlayStation Portal Verkaufszahlen – Vom belächelten Gadget zum Verkaufsschlager

PlayStation Portal zeigt, dass Innovation und Timing alles sind – erste Verkaufszahlen untermauern den aktuellen Hype um Handhelds und ein Rivaval des gesamten Marktes.

Niklas Bender
Freelancer und Editor-in-Chief bei PlayFront.de seit 2022. Liebe die PS5, zocke quer durch alle Genres und eine Schwäche für humorvolle Texte – Sarkasmus inklusive.
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Wer hätte gedacht, dass ein Handheld-Gerät, das zunächst wie ein Anhängsel der PS5 wirkte, eine echte Erfolgsgeschichte schreiben würde? PlayStation Portal, ursprünglich bei seiner Enthüllung 2023 von Kritikern als überflüssig abgestempelt, hat es anscheinend geschafft, sich in die Herzen (und Hände) von etwa zwei Millionen Menschen zu spielen.

Eine Analyse der Nutzungsdaten gibt spannende Einblicke: Etwa drei Prozent der PS5-Besitzer haben sich ein Portal zugelegt. Diese Zahl, basierend auf den beeindruckenden 65,6 Millionen verkauften PS5-Konsolen, ergibt eine grobe Schätzung von knapp zwei Millionen verkauften Einheiten des Portals. Nicht schlecht für ein Gerät, das vor seiner Veröffentlichung bei vielen nur für Spott gesorgt hat.

Warum ist PlayStation Portal so beliebt?

Ein interessantes Detail aus dem Bericht von Stephen Totilo von Game File: Die Nutzungsaktivität des Portals erreicht ihren Höhepunkt um 21 Uhr. Offensichtlich eine Zeit, in der Spieler das Wohnzimmer mit anderen Familienmitgliedern teilen müssen, aber trotzdem nicht aufhören möchten, zu spielen. Eine clevere Lösung für das Problem des geteilten Fernsehers – und vielleicht ein entscheidender Grund für den Erfolg des Geräts.

Ein weiterer Faktor könnte die jüngste Haupt-Aktualisierung sein, die PlayStation Portal unabhängiger von der PS5 macht. Mittlerweile können Spiele direkt über die PlayStation-Streaming-Plattform gespielt werden. Die Haken? Ein PlayStation Plus Premium-Abo ist Pflicht, dafür kann sich die verfügbare Spielebibliothek mit über 200 verfügbaren Titeln inzwischen sehen lassen.

Ein Handheld mit Potenzial?

Die geschätzten Verkaufszahlen von zwei Millionen sind durchaus beeindruckend, besonders wenn man bedenkt, dass PlayStation bisher keine offiziellen Zahlen veröffentlicht hat. Dazu kommt, dass das Gerät regelmäßig ausverkauft ist – ein Indikator für anhaltend hohe Nachfrage.

Ein Blick in die Zukunft zeigt weiteres Potenzial: Gerüchte über neue Farbvarianten, darunter Schwarz, könnten die Attraktivität des Portals weiter steigern. Bislang ist es nur in Weiß und als limitierte Edition in PS1-Grau erhältlich, wobei Letztere nahezu sofort vergriffen war. Zudem hat Sony angedeutet, dass sie weitere Features basierend auf dem User-Feedback umsetzen wollen.

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