Seit der Veröffentlichung der PS5 Pro, die mit der PlayStation Super Spectral Resolution (PSSR)-Technologie prahlt, sind die Erwartungen der Spieler hoch. Viele hatten auf eine bemerkenswerte Steigerung der Grafikqualität gehofft, doch in der Realität sehen sich viele mit einem überraschenden Problem konfrontiert – vor allem in Performance-Modi bestimmter Spiele.
Ein auffälliges Beispiel ist Star Wars Jedi: Survivor, bei dem die PSSR-Technologie anscheinend nicht wie erwartet funktioniert. In Videos und Spielerberichten wird ein schimmerndes Bild sichtbar, das vor allem im 60-FPS-Modus auffällt. Anstatt die versprochenen grafischen Verbesserungen zu liefern, scheint die Qualität sogar schlechter zu sein als auf der Standard-PS5. Die Vermutung geht in Richtung einer veralteten Version von PSSR, da offenbar die erste Iteration des Upscalers verwendet wurde. Diese Version scheint in gewisser Weise inkompatibel und liefert somit ein enttäuschendes Ergebnis ab. Das Problem wird noch verstärkt durch die Tatsache, dass Star Wars Jedi: Survivor auf der Unreal Engine 4 läuft, die nicht optimal mit der neuesten Technologie harmoniert.
EA arbeitet aktiv an einer Lösung
Trotz zahlreicher Beschwerden in der Community gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme von Sony, die das Problem eingesteht oder kommentiert. Eine Reaktion gab es lediglich von Electronic Arts, die auf X erklären, dass sie sich des Fehlers bewusst sind und „aktiv“ an einer Lösung arbeiten. Wann das Problem allerdings behoben sein wird, bleibt unklar. Spieler, die auf flüssigere 60 FPS und eine verbesserte Grafik gehofft hatten, müssen sich vorerst gedulden.
Das Problem ist jedoch nicht nur auf Star Wars Jedi: Survivor beschränkt. Auch andere Titel wie das Remake von Silent Hill 2 (Bloober Team), Call of Duty: Black Ops 6 (Activision) und EA Sports FC 25 zeigen ähnliche visuelle Fehler. Besonders im Performance-Modus, bei dem die 60 FPS durch die verbesserte Auflösung ermöglicht werden, treten die unerwünschten Effekte auf. Dieses Problem betrifft also vor allem die 60-FPS-Modi, die von der verbesserten Auflösung der PS5 Pro abhängen.
Abgesehen davon gibt es die klassischen Anfangsprobleme, die bei Neuentwicklungen nicht zu erwarten sind. Die Entwickler gehen davon aus, dass die zweite und dritte Welle von Spielen, die die PS5 Pro voll ausnutzen, absolut atemberaubend sein werden.