Um genug Aufmerksam für ein Produkt zu erlangen, sind manche Agenturen besonders kreativ, manchmal vielleicht sogar zu kreativ, selbst man damit die Thematik genau auf den Kopf trifft und das gewünschte Ziel erreicht.
So vor einigen Tagen zu ‚Call of Duty: Black Ops III‘ geschehen, die über den offiziellen Call of Duty Twitter Account diverse Nachrichten-Tweets über angebliche Geschehnisse in Singapur hinterließen. Darin war die Rede von Angriffen durch Drohnen in der Stadt, Explosionen, sowie Evakuierungen der Einwohner, womit man die Aufmerksamkeit der Leser zumindest sicher hatte. Nun sollte sich eine derartige PR-Aktion auch als solche erkennen lassen, hätte man den eigenen Twitter-Namen nicht zuvor auch noch so verändert, dass dieser einer dort ansässigen Nachrichtenagentur entsprechen könnte.
https://twitter.com/CallofDuty/status/648925311623655425
Insofern war die Verunsicherung seitens der User schnell präsent, einige riefen laut Internetberichten ihren Verwandten vor Ort an, um sich nach deren Sicherheit zu erkundigen, bevor erst klar wurde, dass es sich hier um einen PR-Stunt seitens Activision handelt.
https://twitter.com/CallofDuty/status/648928476246986752
Der Zorn der User über diese Aktion ließ anschließend nicht lange auf sich warten, die das Ganze für ziemlich geschmacklos und zu nahe an der Realität hielten. Doch warum eigentlich Singapur? Ganz einfach, da unter anderem eine Multiplayer-Map auf den Dächern Singapurs angesiedelt ist, womit man die Verbindung zum Spiel herstellen wollte.
Bei all der Aufregung darum muss man Activison allerdings eines lassen, nämlich das man das beabsichtigte Ziel erreicht hat.
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