The Elder Scrolls IV: Oblivion – Remake wird mehr als nur bessere Grafik

Das Remake von The Elder Scrolls IV: Oblivion soll mehr als nur bessere Grafik bieten - Unreal Engine 5, neue Mechaniken, verbessertes HUD und modernes Gameplay sollen das legendäre RPG in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Niklas Bender
Freelancer und Editor-in-Chief bei PlayFront.de seit 2022. Liebe die PS5, zocke quer durch alle Genres und eine Schwäche für humorvolle Texte – Sarkasmus inklusive.
3 Min Read

Ein kürzlich aufgetauchter Bericht lässt die Herzen der The Elder Scrolls IV: Oblivion-Fans höherschlagen. Ein Remake des legendären Rollenspiels soll in Arbeit sein und laut einem Insider, der früher bei Virtuous gearbeitet hat, basiert das Remake auf der Unreal Engine 5 und wird weit mehr als eine bloße visuelle Auffrischung sein. Vielmehr spricht alles dafür, dass das Spiel in nahezu allen wichtigen Aspekten überarbeitet wird.

Gameplay von Assassin’s Creed inspiriert?

Zunächst einmal ist es bemerkenswert, dass die wichtigsten Spielmechaniken wie Ausdauer, Schleichen, Blocken und Bogenschießen eine deutlich verbesserte Neuauflage erfahren sollen. Die Entwickler scheinen sich von modernen Klassikern inspirieren zu lassen – so wurde das Blocksystem laut Berichten von Souls-like-Spielen und möglicherweise der „Assassin’s Creed Ezio Trilogy“ beeinflusst. Wer sich also an den frustrierenden und eher monotonen Block-Mechaniken des Originals erinnert, darf sich auf ein frisches, intensiveres Kampfsystem freuen.

Ein weiteres Highlight des Remakes ist die verbesserte Schleichmechanik. Der bisher als wenig intuitiv empfundene Schleichmodus wird mit einer markanten Verbesserung der „Snake“-Fähigkeit ausgestattet, die das Schleichen dynamischer und sichtbarer macht. Zudem wird das Blocken nicht nur leichter, sondern auch bedeutend effektiver sein, was für eine tiefere Immersion sorgt.

HUD wird zugänglicher

Das HUD, das in der ursprünglichen Version häufig als überladen und unübersichtlich galt, wurde ebenfalls gründlich überarbeitet. Es wird jetzt nicht nur optisch ansprechender sein, sondern soll auch die Benutzerführung verbessern – besonders für neue Spieler. Dies könnte ein Versuch sein, die Zugänglichkeit zu erhöhen, ohne die langjährige Fanbase zu verlieren.

Besondere Erwähnung verdient auch das überarbeitete Bogenschießen-System, das sowohl für die First-Person- als auch die Third-Person-Perspektive optimiert wurde. Für viele Fans dürfte dies eine der spannendsten Neuerungen sein, da das Bogenschießen in Oblivion nicht immer die gewünschte Tiefe und Präzision bot. Nicht zuletzt wird berichtet, dass das Remake an die technischen Standards moderner Titel angepasst wird. So wird unter anderem das Schadensmodell angepasst, um realistischere Trefferreaktionen und ein insgesamt dynamischeres Spielerlebnis zu ermöglichen.

Das Gerücht um das Remake von Oblivion kursiert schon seit einiger Zeit. Bereits im Dezember 2024 behauptete ein Leaker, dass die Ankündigung des Remakes im Januar 2025 erfolgen könnte. Auch ein technischer Art Director bei Virtuous deutete kürzlich in einem LinkedIn-Post auf das Projekt hin. Zuvor wurde das Remake erstmals 2022 in den Dokumenten zur Übernahme von Activision durch Microsoft erwähnt. Der Release soll zudem für den kommenden Juni angesetzt sein, während die Premiere beim Xbox Direct Showcase am 23. Januar erfolgen soll.

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