Wonder Woman – Ein nie gelebter und ambitionierter Traum von Monolith

Das abgesagte Wonder Woman-PS5-Spiel von Monolith war laut Insidern ein episches Meisterwerk, das nie das Licht der Welt erblickte – ein wahr gewordener Traum für Fans!

Mark Tomson
[@] PlayFront since 2022 | based in London | Pixels, hardware & the occasional controversy
4 Min. Lesen

Die Gaming-Welt wurde am gestrigen Dienstag mit einem echten Verlust konfrontiert, als das geplante Wonder Woman-Spiel von Monolith abgesagt wurde. Dieses Spiel, das nie das Licht der Welt erblicken sollte, wurde von Insidern als ein wahres Meisterwerk beschrieben – und das nicht ohne Grund. Laut der Comic-Autorin Gail Simone war das Spiel „umwerfend und umfangreich“, ein Projekt, das den Traum vieler Spieler und Fans von Wonder Woman wahr werden ließ.

Ambitioniert und ein Traum für Fans

Simone, die tiefer in die Entwicklung des Spiels involviert war, schwärmte in einem leidenschaftlichen Post auf X. Das Spiel sei nicht nur ein technisches Highlight, sondern auch ein wahres „Vorzeige-Epos“. „Es war wunderschön anzusehen“, erklärte sie, und ließ dabei durchblicken, dass das Studio wirklich jede Anstrengung unternahm, um nicht nur ein großartiges Spiel zu schaffen, sondern auch ein großartiges Wonder Woman-Erlebnis. Die Ambition, das legendäre Comic-Universum auf der PS5 zu integrieren, war spürbar in jeder Ecke des Projekts.

Was das Spiel so besonders machte, war das Dreamteam hinter der Entwicklung. Simone lobte Monoliths Team und bezeichnete es als „Dreamteam von Entwicklern“, das alles für das perfekte Endprodukt tat – von den Programmierern über die Künstler bis hin zu den Designern. Der Fokus auf Details und die Leidenschaft für die Charaktere und Geschichten des DC-Universums war in jeder Phase des Projekts offensichtlich. Simone nannte das Spiel sogar einen „wahrgewordenen Traum“, da es alle Erwartungen an ein Wonder Woman-Abenteuer erfüllt hätte.

Manchmal klappt es nicht

Doch trotz all dieser Begeisterung und des Potentials mussten die Fans sich mit der bitteren Realität abfinden: Das Spiel wurde nie vollendet. „Manchmal gibt man alles und es klappt nicht“, so Simone mit einem Hauch von Resignation. Für alle, die sich schon auf ein episches Abenteuer mit Diana von Themyscira gefreut hatten, bleibt nur die Vorstellung, was hätte sein können – ein solches Wonder Woman-Spiel hätte wirklich umwerfend werden können.

Hinter dem Spiel steckte eine Vision, die weit über das hinausging, was viele von einem Superhelden-Game erwartet hätten. Monolith, vor allem bekannt für die bahnbrechende Shadow of Mordor-Reihe, wollte mit diesem Projekt nicht nur ein actiongeladenes Abenteuer erschaffen, sondern Wonder Woman als ikonische Heldin in den Mittelpunkt eines tiefgehenden, erzählerischen Erlebnisses stellen. Die Entwickler arbeiteten daran, Diana von Themyscira nicht nur als mächtige Kriegerin darzustellen, sondern auch ihre komplexe Persönlichkeit und ihre Beziehungen zu anderen DC-Charakteren zu erforschen.

Alles, was ein Adventure bieten sollte

Das Spiel sollte in einer offenen Welt angesiedelt sein, in der Spieler die Freiheit hatten, als Wonder Woman durch verschiedene Umgebungen zu reisen und epische Kämpfe zu führen. Besonders innovativ war die Idee, das sogenannte „Nemesis-System“ aus Shadow of Mordor zu integrieren, um dynamische Feindschaften und Interaktionen zu schaffen. Die Spieler sollten nicht nur gegen Legionen von Gegnern antreten, sondern auch mit den moralischen Dilemmata und Herausforderungen eines Superhelden im klassischen DC-Universum konfrontiert werden. Die Kombination aus Action, Erkundung und tiefgründiger Story sollte ein einzigartiges und umfassendes Wonder Woman-Erlebnis bieten, das die Erwartungen an Superheldenspiele revolutioniert hätte. Leider bleibt diese Vision nun unvollständig – ein tragischer Verlust für die Gaming-Welt.

Neben der Einstellung von Wonder Woman wurde auch das dazugehörige Studio Monolith Productions endgültig geschlossen.

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