Call of Duty sorgt erneut für Gesprächsstoff – diesmal dank eines zweiten Premium-Passes, der das kürzlich angekündigte Squid Game-Event in Call of Duty: Black Ops 6 und Warzone begleiten soll. Das Event, das am 3. Januar startet, wurde vor wenigen Tagen angeteasert und verspricht Skins, Waffenpläne und andere exklusive Inhalte, die von der erfolgreichen Netflix-Serie inspiriert sind. Das Gerücht um einen zusätzlichen, kostenpflichtigen Premium-Pass spaltet allerdings die Community.
Ein Screenshot entfacht die Gerüchteküche
Den Stein ins Rollen brachte ein Nutzer namens xFleXy_, der auf X einen angeblichen Screenshot postete. Darin wird ein „Event-Pass“ erwähnt, der neben einem Standardpfad auch eine Premium-Route bietet. Zu den Belohnungen sollen exklusive Inhalte wie der Front Man Operator gehören. Ferner sollen zeitlich begrenzte Modi (LTMs) bekannte Elemente der Serie wie „Rotes Licht / Grünes Licht“ in düsteren Versionen ins Spiel bringen.
Das Crossover-Event hat bereits jetzt eine breite Diskussion ausgelöst. Während einige die Verbindung von Squid Game und Call of Duty als spannenden Marketing-Schachzug feiern, sehen andere darin eine Verfehlung der ursprünglichen Botschaft der Serie. Schließlich kritisiert Squid Game in seiner dystopischen Handlung genau jene kapitalistischen Strukturen, die durch Premium-Inhalte im Gaming wieder aufgegriffen werden.
Besonders in der Kritik steht die Monetarisierung: Spieler, die für Call of Duty: Black Ops 6 bereits 80 Euro oder mehr bezahlt haben, sind wenig begeistert von zusätzlichen Mikrotransaktionen. „Warum ein Premium-Pass in einem Vollpreisspiel?“, fragen sich viele. Ein solcher Ansatz scheint eher in das Free-to-Play-Modell von Warzone zu passen, das ohnehin auf Mikrotransaktionen setzt.
Was kostet der neue Premium-Pass?
Bislang gibt es keine offiziellen Informationen zu den Kosten des Premium-Passes. Activision hat sich weder zu dem Leak noch zum genauen Umfang der Belohnungen geäußert. Angesichts der wachsenden Spekulationen dürfte es jedoch nicht mehr lange dauern, bis weitere Details enthüllt werden.
Diese Diskussion fügt sich natürlich nahtlos in das Bild ein, in dem die Monetarisierung von Spielen immer negativer wird.