„Dragon Age: The Veilguard“ hat enttäuscht – und zwar auf ganzer Linie. Electronic Arts (EA) sieht sich gezwungen, seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr zu senken. Der Grund? Gleich zwei ihrer Blockbuster-Titel, „Dragon Age: The Veilguard“ und „EA Sports FC 25„, blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein böses Omen für „Mass Effect“?
Was lief schief?
Laut EA-CEO Andrew Wilson haben beide Spiele die internen Ziele bei den Nettobuchungen nicht erreicht. Besonders hart trifft es „Dragon Age: The Veilguard“, das seit seiner Veröffentlichung im Oktober 2024 nur 1,5 Millionen Spieler erreichte – fast 50 % weniger als prognostiziert. Eine herbe Enttäuschung für das Unternehmen, das den Titel als Zugpferd des aktuellen Geschäftsjahres positioniert hatte.
Auch „EA Sports FC 25“, der Nachfolger der FIFA-Reihe, schwächelte. Während der wichtigen Weihnachtszeit brachen die Zahlen ein, und ein „mittlerer einstelliger Rückgang“ bei den Nettobuchungen wurde verzeichnet. Kein gutes Zeichen für den einstigen Bestseller der Sportsimulationen, der ein finanzielles Loch einreißt.
EAs ursprüngliche Prognose für das Geschäftsjahr sah ein moderates Wachstum vor. Stattdessen rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatzrückgang auf 7 bis 7,15 Milliarden US-Dollar, was deutlich unter den ursprünglich erwarteten 7,5 bis 7,8 Milliarden US-Dollar liegt. Besonders das dritte Quartal, das mit den Weihnachtsverkäufen traditionell stark ist, enttäuschte mit einem prognostizierten Umsatz von 2,21 Milliarden US-Dollar. Der Aktienkurs hat erwartungsgemäß sofort nachgegeben.
CFO Stuart Canfield versucht dennoch Optimismus zu verbreiten: „Wir halten weiterhin an unseren langfristigen Zielen fest und erwarten Wachstum im Geschäftsjahr 2026.“ Hoffnung liegt dabei auf zukünftigen Releases großer Franchises.
Ein angeschlagenes BioWare
Neben den enttäuschenden Zahlen kommt ein weiterer Rückschlag: Corine Busche, Game Director von „The Veilguard“, hat BioWare verlassen. Offiziell nimmt sie eine Gelegenheit wahr, „die sie nicht ablehnen konnte“. Doch in einer Zeit, in der das Studio ohnehin mit Imageproblemen kämpft, sorgt diese Nachricht für weiteren Flurschaden. Dass dies nichts mit der Underperformance ihres Spiels zu tun hat, wirkt da wenig glaubhaft. Die Vorzeichen waren schließlich da.
EA steht mit dem Rücken zur Wand. „Dragon Age: The Veilguard“ und „EA Sports FC 25“ waren als Flaggschiffe gedacht, doch beide Titel sind bislang nicht abgehoben. Der Publisher bleibt jedoch optimistisch, was die langfristige Strategie betrifft. Doch die Frage bleibt: Wie oft kann EA noch enttäuschen, bevor auch die treuesten Fans das Handtuch werfen?
Das Problem war nie angeblich „woker“ Inhalt. Wer das behauptet hat offensichtlich noch kein Dragon Age gespielt
Ich habe das Game nicht gekauft weil den Dragon Age Fans ein düsteres Dreadwulf versprochen wurde. Dann wechselte das Spiel zu quietschbuntem Comic Stil, das hat mich nicht angesprochen. Zwar will ich es mir anschauen, aber den Vollpreis ist es mir nicht wert.
Go woke go broke mehr braucht man nicht dazu sagen
Woke dies, woke das blah blah blah, ich kann’s nicht mehr hören. Wer glaubt das DA:TV wegen „woken content“ gefloppt ist, hat von Videospielen und storytelling keine Ahnung. Folgendes Gedankenexperiment: Denkt euch die ganze Figur Tash und alle Interaktionen mit ihr weg. Tut einfach mal so, als ob es im Charactereditor nur m/w gäbe etc.
Würde dies das Spiel auch nur ansatzweise besser machen? Klares Nein! Das Spiel hat nämlich ganz andere, strukturelle Probleme, wie etwa miserable Grafik (FU Frostbite Engine), unterwältigendes Level Design, mittelmäßiges Kampfsystem mit nutzlosen Begleitern und nur RPG-lite Mechaniken. Und das sind nur ein paar Beispiele für die technischen Probleme. Der Rest sind narrative Probleme, wie Hauptstory, Nebenquests, nicht vorhandene Interaktion mit Gruppenmitgliedern etc.
Die Probleme des Spiels auf „woken content“ und „modern audience“ zu reduzieren schießt meilenweit an den Kernprobleme vorbei.
Aber diese „anderen Probleme“ sind Dinge, die man eigentlich erst wirklich wahrnimmt, wenn man das Spiel schon gekauft und gespielt hat. Hingegen habe ich von zwei Arbeitskollegen gehört, dass sie sich das Spiel kaufen wollten, aber von den schlechten, ihren Aussagen nach woken Dialogen abgeschreckt wurden.
Schließe mich auch dem anderen Kommentar an, dass die ganze Thematik von allen Seiten einfach nur aufregt. Einerseits die heutzutage sehr aufgezwungen wirkende Inklusivität oder ständige beiläufige Hinweise auf die Queerness von Charakteren, wo sie überhaupt keine Rolle spielt, es mir total egal ist und die Firmen dahinter offensichtlich nur auf Brownie-Points aus sind oder Zuschüsse von Firmen wie BlackRock für Inklusivitätsquotenerfüllung erhalten —und andererseits scheint bei manchen Leuten alles woke zu sein, was nicht hellhäutig und männlich ist.
Natürlich spielen auch andere Aspekte wie gameplay,Grafik und Story aber wenn man vorher in Marketing die ganzen zeit auf andere Aspekte konzentriert wie Diversität und das man seine brüste jetzt weg operieren kann mit Narben Überbleibsel dann soll man sich nicht wundern wenn potentielle Zielgruppe ein falschen Eindruck von den Produkt bekommt und es anschließend nicht kauft
Mit der Logik könnte man sich alle Spiele schönreden xD
Die alte ist ein Begleiter und hat ihre quest, die ja teils auch weiter führen. Das kann man sich ja nicht alles wegdenken.
Ausserdem hat das Spiel ja mehrere solcher Szenen etc
Dazu oberflächliche Charaktere, Summe Dialoge etc… das einzige was tiefe hat (versucht) ist diese trans/Drama story um tash herum. Die Leute merken halt wo die Prioritäten lagen….und sogar das werten bioware nit der Art wie sie das machen, eher ab.
Die anderen von dir genannten Probleme kommen dann dazu, aber wie unten erwähnt….bevor man von denen erfährt haben manche schon dir Nase voll bzw kein Interesse mehr weil es wieder so ein Checklisten fake-inklusions Spiel ist
Ehm doch wäre der char Tash nicht im Spiel, dann wäre das Spiel zwar immer noch nicht gut aber deutlich besser. Selten so einen schlecht geschriebenen char gesehen. Es geht mir hier auch garnicht um die Dei Dialoge. I mean ich muss die Welt retten und hab n kleines bockiges Kind vor mir, das ich aber in allem was es tut auch nur bestätigen kann. Ich soll die Welt retten und geh vögel füttern (gleiche Problem bei Emmerich. Kerzen anzünden wtf) get Ur shit together pls. Oder lass mich wen anders mitnehmen.
Belara kann man nachvollziehen. Ihr Bruder ist gestorben bzw ihr Volk ist in akuter gefahr. Klar ist das heftig und man nimmt sich dafür Zeit. Oder Hassan der letzte Greif, der unersetzlich ist. Natürlich nehme ich mir da Zeit für seine Ausbildung) borte Luciano und Sherlock Holmes waren ehr blass und auch nicht sonderlich gut geschrieben.
Aber Tash sticht halt nochmal absolut negativ heraus was das writing angeht. Klar sind deine Probleme wichtig aber es betrifft halt nur dich. Kann man später noch fixen, nachdem wir die Welt gerettet haben ist halt gerade nicht akut. Zumal ihre/seine Dialoge eh nur aus Nein ehhh draufhauen Meine Mutter ist an allem schuld bestehen.
Das Game macht einen ganz schlechten Job mir zu vermitteln, warum ich diesen char mitnehmen sollte und mir nicht einfach jemanden anderen reiferen mitnehmen sollte.
Ansonsten kann man mit dem Game Spaß haben. Es ist an sich ein gutes Game ohne Dragon age davor wäre die Messlatte nicht so hoch
Ich bin selber Queer und d das Thema regt mich auf beiden Seiten auf .. die einen die Umbedingt in jedem Genre mehr Vielfalt einprägen wollen und die anderen die bei jeder Kleinigkeit sich von Woke angegriffen fühlen .
Ich habe das Spiel selber erst für 35€ gekauft.
1. Name EA … schreckt mich genauso wie blizzard und Ubisoft nur noch ab , da sie für ihre abzocke an ihren Kunden berüchtigt sind ..
2. Die Trans-Thematik wird durch auswählen der fragen erst freigeschaltet, ob dies von Anfang an so war kann ich nicht sagen ..
Da braucht man also keine furcht haben wenn man dieses Thema nicht sehen oder hören will.
3. Wie kann man in einem Dark Fantasy Spiel überhaupt „Woke“ machen wollen und das Spiel kindlich und knallbunt machen … Das zerstört doch jegliche Art von Dark Fantasy vom Spiel ..
So langsam regt es mich auf und damit erreicht man genau das Gegenteil.
Und zwar das die Leute abgeschreckt werden und wirklich die Queer’e community hasst , da wir als Haupt Schuldige in der Thematik angesehen werden.
Die Konzerne verarschen beide Seiten und versuchen von beide Seiten das maximale an Gewinn rauszuziehen und nennen das Woke …
Dabei wird der Hass gegen uns massiv gesteigert.
4. Das Kampsystem ist meistens die selben Kombination im Spiel, zu mindestens die ersten 15 Stunden … Das ist nur noch Tasten bashing mit sehr wenig taktischen R1 drücken.
Was leider auch eine Krankheit bei vielen Spielen ist ( siehe FF 16)
Ich glaube nicht, dass Leute einen Hass auf „w0ke“ Personen haben… zumindest nicjt der Großteil den es in den spielen nervt…denn darum geht es ja….dass einem das auf biegen und brechen überall und auf total unpassende Art aufgezwungen wird. Echte Menschen im echten Leben haben das halt für dich entschieden, das ist ja ihre Sache, aber dieses reinquetschen in die Spiele ohne Sinn und Verstand um wie hier ein andere meinte, Punkte und extra Kohle zu sammeln hilft halt keinem. Mich Pers. Interessiert in einem rollenspiel gar keine Sexualität… wenn Romanzen drinnen sind, dann meinetwegen auch gleichgeschlechtliche, manche mögens.
Aber was bei veilguard gerade mit tash präsentiert wurde und wie es präsentiert wurde (barfs) + diese aufgesetzte Dramatik… das wirkt ja schon lächerlich. Sensibilisiert wird ds niemand und repräsentiert würde ich mich als jemand der lgbtq ist damit auch nicht.
Hätte man mal lieber ein anständiges Spiel entwickelt, statt sich dort zu verlieren
Wer hätte damit gerechnet? Die Presse hat es doch so gelobt….wiedermal. wer immer noch nicht begriffen hat, wie der Hase läuft, Word es nie lernen.
Auch interessant wie die bestimmte Ecke wieder behauptet es hätte garnichts mit dem w 0 ke Thema zu tun. Klar , die Qualität war anscheinend nicht gut genug aber der w0 ke Faktor und die ausmasse die es angenommen hat diesmal, waren für viele ausschlaggebend.
Vor allem da es Einfluss auf diebstory genommen hat und super eng mit nebenmissionen etc verflechtet ist. Die wiederum muss man teils mmachen um in neue Gebiete zu kommen also nichts optional etc…
Die „wenigen“ Leute die das angeblich immer stört haben mit ihrer wallet gevotet….wie man so schön sagt. War nicht das erste und wird nicht das letzte Spiel sein, die Leute haben keinen bock mehr auf diese durchpolitisierten spiele.
Einfach mal ein „normales“ Spiel machen. Man sieht ja an stalker 2 und anderen Ostblock + asiatischen Titeln, dass da durchaus glückliche Käufer und gute zahlen möglich sind
Corine Busche ist der Hauptgrund, warum das Spiel scheiterte. Mit ihrer erzwungenen und massregelnden Art der Geschichtenerzählung konnte es nur scheitern. Sehr schade, weil abgesehen von diesem Content mag ich da Spiel wirklich sehr. Hab’s jedenfalls durchgespielt mit meinem Krieger Zwerg. 🙂
Schade. Ich spiele es gerade zum ersten Mal und es ist wirklich gut. Ich hätte zwar gerne wieder nen dreckigen look, wie im ersten Teil und die Möglichkeit, wirklich als Renegade zu spielen, aber der Rest ist super.